Erkrankungsrisiko im Lehrberuf
Unterrichten, Stunden vorbereiten, der kollegiale Austausch und nicht zuletzt die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen: Lehrer:in sein kann viele tolle Seiten haben und ein erfüllender Beruf sein. Und doch sprechen die Statistiken eine andere Sprache:
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Jede dritte Lehrkraft fühlt sich mehrmals pro Woche emotional erschöpft – das ergab das Deutsche Schulbarometer der Robert Bosch Stiftung 2024.
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Fast jede fünfte Lehrkraft weist ein hohes Risiko für Depression oder Burnout auf, wie eine Hamburger Studie der Georg-August-Universität Göttingen (2024) zeigt.
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Und ganze 78 % der befragten Lehrkräfte gaben an, sich durch ihre Arbeit stark belastet zu fühlen (Bosch Stiftung, 2024).
typische Belastungen im Lehrberuf
Die Belastungen im Lehrberuf sind vielschichtig. Sie entstehen selten durch einen einzelnen Faktor, sondern durch das Zusammenwirken vieler Anforderungen, die sich gegenseitig verstärken:
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Dauerbelastung durch große, heterogene Klassen,
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unzureichende Erholungszeiten und fehlende Grenzen zwischen Arbeits- und Privatleben
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Unklare Rollenerwartungen: Lehrkräfte sollen unterrichten, fördern, erziehen, beraten, verwalten und vermitteln,
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mangelnde Wertschätzung durch die Gesellschaft und das Gefühl, nicht gehört zu werden
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Zunahme von Gewalt und Disziplinproblemen bei der Schülerschaft,
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fehlende kollegiale Unterstützung und belastende Schulleitungsstrukturen,
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ständige Erreichbarkeit durch digitale Kommunikation,
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Doppelbelastung – besonders häufig bei weiblichen Lehrkräften durch die Kombination aus Beruf und Familie
häufige Fragen
Wann sollte ich als Lehrkraft psychotherapeutische Unterstützung suchen?
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Wenn Erschöpfung, Grübeln oder Schlafstörungen über Wochen anhalten, wenn Sie sich innerlich leer fühlen oder den Gedanken an den Schulalltag kaum noch ertragen, ist das ein ernstzunehmendes Signal.
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Je früher Sie sich Unterstützung holen, desto besser lässt sich verhindern, dass sich eine beginnende Erschöpfung zu einem ausgeprägten Burnout entwickelt.
Was ist der Unterschied zwischen Coaching und Psychotherapie?
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Coaching richtet sich an gesunde Menschen, die berufliche oder persönliche Themen klären und weiterentwickeln möchten. Psychotherapie setzt dort an, wo Belastungen Krankheitswert erreichen – etwa bei depressiven Symptomen, Angst oder Burnout.
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Als Heilpraktikerin für Psychotherapie und systemischer Coach kann ich beide Wege anbieten und gemeinsam mit Ihnen einschätzen, was zu Ihrer Situation passt.
Hilft Psychotherapie bei Burnout?
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Ja. Studien zeigen, dass insbesondere achtsamkeits- und akzeptanzbasierte sowie ressourcenorientierte Verfahren bei beruflicher Erschöpfung wirksam sind. Entscheidend ist, nicht nur Symptome zu lindern, sondern die zugrundeliegenden Muster zu verstehen und neue Wege im Umgang mit Belastung zu finden.
Für wen ist das Angebot in Ludwigsburg gedacht?
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Mein Schwerpunkt liegt auf der psychischen Gesundheit von Lehrkräften und Schulleitungen in Ludwigsburg und den angrenzenden Regionen Stuttgart, Bietigheim, Waiblingen und Heilbronn.


